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Viele Einwohner Portugals waren von der Entwicklung fasziniert und siedelten sich in den neu besetzten Gebieten an. Viele Siedler fanden Arbeit in den gewaltigen Zuckerrohrfabriken Pernambucos. Die Siedlung Olinda wuchs und entwickelte sich zu einer wunderschönen großen Stadt. Die Brasilianische Provinz diente in der Kolonialzeit als Schauplatz vieler rebellischer Schlachten. Gesellschaftliche Gemeinschaften wie die Jesuiten, Franziskaner oder Karmeliter lieferten sich ständig Kämpfe und regierten die Gebiete Pernambucos sogar teilweise.
Pernambuco erlebte einen so großen wirtschaftlichen Erfolg mit dem Zuckerrohrexport, dass die Holländer langsam auf den Erfolg aufmerksam worden. 1630 überfielen die Holländer die Portugiesische Siedlung und besetzten diese anschließend. Kurz danach brannten die Holländer die schöne Stadt Olinda ab und bestimmten Recife als ihren Hauptstützpunkt. Die Stadt Olinda wurde jedoch in den folgenden Jahren wieder komplett aufgebaut.
Der holländische Baron Maurits von Nassau-Siegen regierte Pernambuco 24 Jahre lang. Durch seine Herrschaft entstanden viele hochkulturelle Einrichtungen. Sogar die Sümpfe und Inseln machte der holländische Baron durch den Bau von Kanälen bewohnbar. Baron Maurits bemühte sich soziale Strukturen zu pflegen. Anders als die Portugiesen versuchte er das Vertrauen und den Respekt der Südamerikanischen Indianer zu gewinnen. Doch Baron Maurits fürchtete sich ständig vor Angriffen. Deshalb griff er 1638 Salvador an und scheiterte anschließend. Drei Jahre nach dem Scheitern gelang ihm eine große Erweiterung seines Regierungsgebietes. Doch Baron Maurits war kein Mann der Wirtschaft, sondern eher ein Kriegsherrscher. Wegen seiner unwirtschaftlichen Regierung kehrte er 1644 nach Holland zurück und trat somit aus der Administration Pernambucos aus. Es traten Unruhen aus. Die Einwohner Pernambucos rebellierten gegen die Regierung. Die Portugiesen nutzten diese Situation aus und gewannen ihr Territorium wieder zurück. Die Portugiesen zeigten sich von einer starken Seite und bewiesen Tapferkeit und Courage. Die portugiesischen Gouverneure brachten das Gebiet wieder auf ein wirtschaftliches Hoch. Ein stabiles System und eine gute Exportwirtschaft lies die brasilianische Provinz Pernambuco wieder aufblühen. Es fanden sich viele Künstler, Wissenschaftler und Architekten die das Gebiet und die Städte mit aufwendigen Bauten und wunderschönen Landschaften füllten.
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