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Im Jahre 1630 vertrieben die Niederländer die portugiesischen Kolonialeinwohner aus dem Gebiet von Pernambuco. Das pernambukansiche Gebiet war bei den Eroberern sehr beliebt, da das Land die Fruchtbarkeit für riesige Zuckerrohrplantagen nachwies. Die Eroberer exportierten die Waren in die ganze Welt und konnten mit dem Verdienst des Exportes zahlreiche Villen und Festungen bauen. Auch die Niederländer erbauten im ganzen Gebiet duzende Festungen, um gegen einen Angriff der Portugiesen und anderer Eroberer gewappnet zu sein. 24 Jahre lang konnten die Niederländer sich gegen die Angriffe der Portugiesen verteidigen. Doch im Laufe der Zeit schafften es die Portugiesen sich ihr damaliges gebiet Stück für Stück wiederzuerobern.
Die Insel Itamaraca besitzt eine alte Festung aus der Kolonialzeit der Niederländer. Sie wurde gleich nach der niederländischen Eroberung 1631 erbaut. Wie alle anderen Festungen die von den Niederländern erbaut wurde, diente auch diese im 17. Jahrhundert als militärischer Stützpunkt. Fort Orange war in der Zeit der Niederländischen Besetzung ein Schauplatz zahlreicher Schlachten gegen die Bewohner der portugiesischen Kolonien aus Recife und Olinda.

Die Festung fasziniert jeden Touristen durch marode Festungsmauern und alte Geschütze, deren Lauf direkt auf das atlantische Meer gerichtet ist. Diese alten Geschütze dienten im 17. Jahrhundert zur Abwehr feindlicher Schiffe und deren Angriffe. Die Festung selbst bietet eine einmalige Gelegenheit die Kolonialzeit näher in Betracht zu ziehen. Ein kleines Museum im Inneren der Festung stellt historische Fotografien, Urkunden, Schriftrollen und Fundstücke aus der Kolonialzeit.
Der Bootausflug zeichnet sich durch eine Vielfalt von Zielen auf Meer, Fluss und Land, unter anderem: Fahrt durch einen Mangrovenfluss, Aufenthalt auf zwei Inseln, Besuch der Festung „Fort Orange“, Besichtigung einer Seekuhfarm, Sonnen auf einem Strand mit Einheimischen, Essen im Urwald am Fluss, Schnorcheln im Ozean am Riff, aus. Dieser Ausflug ist ein Muss für jeden Brasilienbesucher!
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